Präpositionen in der deutschen Grammatik

Was sind Präpositionen?

Präpositionen (auch: Verhältniswörter, Vorwörter, Lagewörter) sind (meistens) kurze Wörter (z. B. in, auf, ohne), die sich auf ein Nomen oder Pronomen beziehen. Im Deutschen unterscheiden wir verschiedene Typen von Präpositionen:

  • Präpositionen des Ortes (an, auf, hinter, in, neben, vor, zu),
  • der Zeit (an, bis, gegen, in, nach, seit, um, von, vor),
  • der Art und Weise (mit, ohne, gegen)
  • und des Grundes oder Ziels (anlässlich, aufgrund, bezüglich, dank, gemäß, infolge, laut, mangels, trotz, ungeachtet, wegen, zwecks)

Ein- und dieselbe Präposition kann dabei mehreren Typen zugehören. Beispiel:

  • Der Baum steht vor dem Haus. (Ort, lokal – Wo?)
  • Wasch dir vor dem Essen die Hände. (Zeit, temporal – Wann?)
  • Wir zitterten vor Kälte. (Grund, kausal – Warum?)
  • Die Kinder haben Angst vor dem Hund. (neutral – Angst haben vor etwas)

Bei neutralen Präpositionen ergibt sich die Bedeutung erst aus der Einheit mit einem Verb, Nomen oder Adjektiv. Beispiele:

  • sich für etwas interessieren, auf etwas verzichten (Verben)
  • ein Beweis für etwas sein, Kenntnis haben von etwas (Nomen)
  • stolz sein auf etwas, dankbar sein für etwas (Adjektiv)

Präpositionen verlangen einen bestimmten Fall


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