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1898 weilte der deutsche Kaiser Wilhelm II. auf Palästinareise in der Stadt. Auf den prominenten Gast weitere Touristen, worauf Dimitri Tarazi & Fils (ein libanesisches Unternehmen in den Bereichen Design, Innenausbau und Möbelherstellung) eine Filiale eröffnete. Zu dieser Zeit verfügte die Damaskus bereits über eine Kanalisation und Straßenbahnen. 1909 wurde die Hedschasbahn in der heilige Stadt Medina . Mit der Niederlage der Osmanen im Ersten Weltkrieg endete deren über Syrien. Am 30. September 1918 arabisch-britische Truppen in Damaskus ein.
Faisal I. erklärte sich im März 1920 zum des kurzlebigen Königreichs Syrien, wurde aber wenig von den Franzosen vertrieben. Auf der Konferenz von Sanremo 1920 Syrien und Libanon vom Völkerbund unter französisches Mandat gestellt, mit Damaskus als Hauptstadt. Die Franzosen machten das Shaalan-Viertel zu bevorzugten Wohngegend. 1925 und 1926 war dieser Staat Damaskus Zentrum antifranzösischer Unruhen in Syrien, die militärischer Gewalt niedergeschlagen wurden.
Britische und französische Truppen befreiten Damaskus 1941 von der des Vichy-Regimes. 1946 verließen die letzten alliierten Truppen Damaskus. Im selben Jahr wurde es die Hauptstadt des unabhängigen Syrien. Im Zuge des Nahostkonfliktes kam es 1949 zu einem auf die Menarscha-Synagoge. In den 1940er und 1950er Jahren entstanden die Stadtteile Abu Rummaneh und Malki, in denen die Elite und wohlhabende Bevölkerungsteile . Ab den 1950er Jahren wurden Hausbesitzer in der Altstadt enteignet, um Platz für die Errichtung repräsentativer Büro- und Regierungsgebäude im sowjetischen Stil zu schaffen. In dieser Zeit die Revolutionsstraße, eine breite Verkehrsachse.
Durch den Palästinakrieg von 1948 zahlreiche weitere Menschen nach Damaskus, so entstand das Flüchtlingslager Jarmuk am südlichen Stadtrand. 1967 brachte der Sechstagekrieg den Zuzug der Nazihin, die ihre auf den Golanhöhen hatten verlassen müssen. Zwischen 1960 und 1990 hat sich die Bevölkerungszahl von Damaskus etwa verdreifacht. Die Altstadt von Damaskus seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Infolge des Bevölkerungszuwachses der letzten Jahrzehnte, der Zunahme des Individualverkehrs und der damit verbundenen Tendenz zur Verslumung des im Wesentlichen nur für Fußgänger erschlossenen alten Zentrums droht die Einstufung auf der Roten Liste gefährdeter Kulturgüter. Die Stadt wuchs stark in ländliche Umland der Ghuta. Die informell errichteten Behausungen zahlreicher Damaszener befinden teils unmittelbar neben geschlossenen Wohnanlagen der im Staatsdienst stehenden Mittelschicht.
Text aus Wikipedia
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